Was Sie von uns erwarten können

 

 

 

Das Team der " TPK Häusliche Pflege Nortorf " legt besonderen Wert auf höchste Qualitätsstandards. Wir beraten, pflegen und schulen unsere Kunden sorgfältig, individuell und bedarfsgerecht. 

 

Wir leisten Krankenpflege nach den neuesten Richtlinien und immer im Rahmen der vom behandelnden Arzt vorgegebenen Therapie.

Das kann unter Anderem das Anlegen von Verbänden, die Gabe von Spritzen, das An-/Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und /oder das Verabreichen von Medikamenten sein.

 

Zusätzlich leisten wir Unterstützung bei der Körperpflege, bei der Mobilisation, bei der Hilfe im Haushalt sowie bei der Erledigung der Einkäufe.

 

Bei Urlaub, Krankheit oder zur stundenweisen Entlastung der Angehörigen leisten wir Ersatz-/ Verhinderungspflege und Übernehmen die Aufgaben der pflegenden Angehörigen.


In unserem Schulungsraum bieten wir Kurse für pflegende Angehörige und andere an der Pflege interessierte Menschen an.       Auf Wunsch führen wir aber auch individuelle Schulungen vor Ort beim Kunden durch.

 

 

Rufen Sie uns gerne an und wir vereinbaren einen Termin.
Gerne kommen wir zu Ihnen, freuen uns aber auch, Ihnen unsere Räumlichkeiten zeigen zu können.

 

 

 

                                Ihr Tobias Poremba

Neuigkeiten

Expertentipp Oktober 2014:

 

Hörgeräte richtig pflegen

 

 

Hörgeräte sind wichtige Helfer im Alltag, ohne sie sind viele Menschen extrem eingeschränkt. Was viele Angehörige und Betroffene nicht wissen, genau wie Zahnprothesen müssen Hörgeräte regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Bei Ihrem Hörgeräteakustiker erhalten Sie die erforderlichen Pflege-/Hilfsmittel.

 

Für die Reinigung des eigentlichen Hörgerätes, dem Teil, welches hinter dem Ohr getragen wird,  steht ein Reinigungsspray zur Verfügung. Es entfernt Verschmutzungen und desinfiziert gleichzeitig. Geben Sie etwas Spray auf ein weiches, fuselfreies Tuch und reiben Sie es damit ab. Achten Sie darauf, das dass Gerät nicht zu nass wird. Es darf keine Flüssigkeit in das Gerät dringen. Führen Sie diese Art der Reinigung möglichst täglich durch.

 

Für die Reinigung der Ohrpassstücke trennen Sie diese von den Hörgeräten. Die Ohrpassstücke werden jetzt in das Sieb der Reinigungsdose gelegt. Unter das Sieb legen Sie eine Reinigungstablette. Füllen Sie den Becher zu ¾ mit warmem Wasser und verschließen Sie ihn mit dem Schraubverschluss.

 

Die Ohrstücke sollen mindestens 30 Minuten, besser aber über Nacht in der Flüssigkeit bleiben. Danach entnehmen Sie das Sieb mit den Ohrstücken und spülen diese unter fließendem Wasser ab. Trocknen Sie die Ohrpassstücke ab und entfernen Sie mit der Schallschlauchpuste alle Flüssigkeitsreste aus den Schläuchen und Bohrungen. Anschließend setzen Sie Hörgeräte und Ohrpassstücke wieder zusammen.

 

Bitte achten Sie hierbei auf die richtige Seitenzuordnung. Normalerweise sind rechte Hörgeräte und Ohrpassstücke rot gekennzeichnet und die jeweils linken Seiten blau markiert.

 

Je nach Verschmutzung sollten Sie diese Art der Reinigung 1-2 x wöchentlich durchführen.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an den Hörgeräteakustiker Ihres Vertrauens, z.B. :

 

                                               Nissen Hörakustik
                                               Herbertstr. 10 , 24589 Nortorf
                                               Tel.: 04392/840085

   

oder an uns.

 

 

Expertentipp September 2014:

Ab 2015 mehr Geld für die Tagespflege und den ambulanten Pflegedienst

 

Der Bundestag hat im Juli 2014 das erste von zwei Pflegestärkungsgesetzen beraten, durch die die Situation in der Pflege verbessert werden soll: Der Gesetzentwurf sieht bereits ab dem 1. Januar 2015 deutliche Verbesserungen für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Pflegekräfte vor.

Sowohl das Pflegegeld als auch die Pflegesachleistungen werden sich erhöhen. Das Pflegegeld kann in Anspruch genommen werden, wenn Angehörige oder Ehrenamtliche die Pflege übernehmen, die Pflegesachleistungen können für die Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienstes eingesetzt werden.

 

Neu und absolut interessant wird die Möglichkeit sein, die Sachleistungen für den Besuch einer Tagespflege in vollem Umfang neben den Sachleistungen für die Betreuung durch einen Pflegedienst zu beziehen.

 

Beispiel: Herr Mustermann hat die Pflegestufe 2 und erhält von der Pflegekasse 1100,- € (ab2015 voraussichtlich 1144 ,-€). Bisher hat der Pflegedienst Leistungen bis zu 1100,- € mtl. abgerechnet, für die Tagespflege standen noch 550,- € (also nur 50%) zur Verfügung. In Zukunft soll für die Tagespflege dieselbe Summe wie für den Pflegedienst zur Verfügung stehen.

 

Durch diese zusätzlichen Leistungen werden pflegende Angehörige deutlich entlastet und eine Betreuung in den eigenen 4 Wänden oft erst möglich.

 

Im Oktober finden zwei weitere Lesungen im Bundestag statt, erst danach wird das endgültige Gesetz verabschiedet und tritt in Kraft. Wir werden darüber berichten.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne uns oder die Tagespflege Ihres Vertrauens .

 

Expertentipp August 2014:

Beratungseinsatz bei häuslicher Pflege nach § 37,3 SGB XI

 

Wenn Angehörige ohne Unterstützung durch professionelle Kräfte pflegen, die Pflegebedürftigen also nur das Pflegegeld beziehen, sind sie dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen für sie kostenfreien Pflegeeinsatz durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung abzurufen.

 

Diese Beratungseinsätze dienen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege. Sie sollen nicht den Charakter eines Kontrollbesuches haben, vielmehr dienen sie der Beratung und Unterstützung der pflegenden Angehörigen.

 

Bei diesen Terminen werden die Pflegenden von den Pflegefachkräften umfassend beraten. Bei Pflegeproblemen wird gemeinsam überlegt, wie Abhilfe geschaffen werden kann.

 

Wenn die Pflegefachkraft beispielsweise eine gesundheitliche Überforderung der Pflegeperson feststellt, kann sie durch Hinweise auf Pflegekurse, die Möglichkeiten einer Tagespflege oder auf die Inanspruchnahme eines Pflegedienstes Möglichkeiten zur Entlastung der Pflegeperson aufzeigen.

 

In den Pflegestufen I und II besteht mindestens einmal halbjährlich, in der Pflegestufe III mindestens einmal vierteljährlich ein Anspruch auf einen Beratungseinsatz.

 

Die Kosten hierfür trägt die Pflegeversicherung.

Werden die Einsätze jedoch abgelehnt bzw. vom Pflegebedürftigen nicht nachgewiesen, kann das Pflegegeld gekürzt oder bei anhaltender Verweigerung sogar ganz gestrichen werden.

 

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an oder wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse

Expertentipp Februar 2014:

 

Angebote bei eingeschränkter Alltagskompetenz nutzen

 

Aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen können Menschen in ihrer Alltagskompetenz auf Dauer erheblich eingeschränkt sein. Sie sind dann in erheblichem Maße auf Betreuung und – insbesondere zur Verhütung von Gefahren – oft auch auf allgemeine Beaufsichtigung angewiesen. Dies bedeutet für die pflegenden Angehörigen eine erhöhte Belastung.

 

Um diesem Betreuungsbedarf Rechnung zu tragen, erhalten sie von der Pflegeversicherung besondere Unterstützung. Je nach Umfang und Schwere der vorliegenden Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen erhalten sie einen Betreuungsbetrag in Höhe von monatlich 100 Euro oder 200 Euro, also 1.200 Euro bzw. 2.400 Euro im Jahr, für sogenannte zusätzliche Betreuungsleistungen.

 

Die Beträge können zweckgebunden für folgende Leistungen eingesetzt

werden:
 

  • Tages- und Nachtpflege
     
  • Kurzzeitpflege
     
  • spezielle Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung von zugelassenen ambulanten Pflegediensten
     
  • nach Landesrecht anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote wie Demenzcafés, Betreuungsnachmittage für Alzheimer-Selbsthilfegruppen, Einzelbetreuung zu Hause.

 

Durch diese Angebote werden die pflegenden Angehörigen stundenweise entlastet und der Betreute erfährt in dieser Zeit eine besonders intensive, nur auf ihn ausgerichtete Betreuung. Dies können Spaziergänge, Gespräche, das Training von ehemals vertrauten Abläufen und andere Dinge sein.

 

Auch Personen ohne eine Pflegestufe, können diesen Betreuungsbetrag erhalten. Man spricht hier von der sogenannten "Pflegestufe 0".

 

Seit dem 1. Januar 2013 haben diese Personen außerdem einen Anspruch auf ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro im Monat oder ambulante Pflegesachleistungen von bis zu 225 Euro im Monat.  Zusätzlich haben die Betroffenen einen Anspruch auf Verhinderungspflege bis zu 1550 Euro im Jahr.

 

Bei Fragen rufen Sie uns gerne an

 

Expertentipp Januar 2014:

Auf Wunsch kommt der Pflegeberater

 

Häufig übernehmen die Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter die Pflege ihrer Angehörigen. Obwohl sie dafür nicht ausgebildet sind oder  darauf vorbereitet wurden, leisten sie diese Aufgaben und entwickeln sich mit der Zeit zu echten Pflegeexperten.

 

Sie sind wahre Multi-Talente, kümmern sich um den eigenen sowie den Haushalt des zu Pflegenden, die Kinder oder Enkel, sind Kummerkasten, regeln behördliche Angelegenheiten, arbeiten evtl. noch nebenbei oder sogar Vollzeit und die eigentliche „Pflege“ machen sie noch dazu. Da sich die Pflegesituation aber ständig  verändert, kommt es hin und wieder zu Situationen, in denen ein professioneller Rat und/oder eine Anleitung hilfreich wäre.


Im Rahmen einer  sogenannten individuellen Schulung vor Ort hört sich eine ausgebildete Pflegefachkraft mit der Weiterbildung zum Pflegeberater die Sorgen und Nöte an, macht Vorschläge und übt auf Wunsch auch direkt am „Pflegebett“. Wichtige Handgriffe können so direkt gezeigt werden. Sollten zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, werden diese auf Wunsch organisiert und deren Anwendung bei einem weiteren Besuch gezeigt. Die Pflegekasse übernimmt in der Regel  die Kosten, bis zu 3 Termine sind möglich.  Danach zieht sich der Pflegedienst auf Wunsch zurück und die Betreuung übernimmt wieder der pflegende Angehörige. Sollten es weitere Situationen geben, in denen eine Unterstützung benötigt wird, hat man jetzt einen kompetenten Ansprechpartner im Boot.

 

Eine weitere Möglichkeit sind die Kurse für pflegende Angehörige sowie jeden anderen an der Pflege interessierten Menschen. Sie werden von Krankenkassen und Pflegediensten angeboten und haben das Ziel, den Kursteilnehmer Wissen zu vermitteln, damit sie sich in ihrer Aufgabe sicherer fühlen. Es gibt in der Regel einen Basiskurs zum Thema „Pflege“ sowie weitere einzelne Termine zu speziellen Themen. Die Teilnahme ist kostenlos und steht jedem an der Pflege interessierten Menschen offen.

 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:    84 12 170

Expertentipp Dezember 2013:

Verhinderungspflege auch stundenweise nutzen....

Der größte Pflegedienst in Deutschland sind die pflegenden Angehörigen. Pflegende Angehörige leisten einen wesentlichen Beitrag zur Pflegesituation in Deutschland: 69 Prozent der Pflegenden werden im häuslichen Umfeld betreut. Wichtig ist deshalb die Stabilisierung und Stärkung der Situation der pflegenden Angehörigen.

 

 


Eine Möglichkeit bietet die Verhinderungspflege. Macht der Angehörige Urlaub oder ist er durch Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten einer Ersatzpflege bis zu 1550,-€ je Kalenderjahr.

 

 

Dieses Geld kann auch für Leistungen verwendet werden, die sonst nicht über die Pflegeversicherung finanziert werden. Das können z.B. Spaziergänge, gemeinsame Einkäufe, Vorlesestunden oder Begleitungen zu Festlichkeiten sein, eben das, was sonst der pflegende Angehörige übernimmt.

 

 

Was die Wenigsten wissen, die Verhinderungspflege kann auch nur stundenweise in Anspruch genommen werden, z.B. jeden Mittwochabend, damit der pflegende Angehörige weiterhin zu seiner „Skatrunde“ kann oder immer Montagnachmittags um 15:00 Uhr, um am „Walkingtreff teilnehmen zu können. Sinn der Sache ist es den pflegenden Angehörigen zu entlasten.

 

 

Erstaunlicherweise nutzen die wenigsten pflegenden Angehörigen diese Möglichkeit. Da der Anspruch aber immer nur für das laufende Jahr gilt und nicht mit ins nächste Jahr übertragen werden kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Leistungen bis zum 31.12. in Anspruch genommen werden.

 

 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:     84 12 170