Was Sie von uns erwarten können

 

 

 

Das Team der " TPK Häusliche Pflege Nortorf " legt besonderen Wert auf höchste Qualitätsstandards. Wir beraten, pflegen und schulen unsere Kunden sorgfältig, individuell und bedarfsgerecht. 

 

Wir leisten Krankenpflege nach den neuesten Richtlinien und immer im Rahmen der vom behandelnden Arzt vorgegebenen Therapie. Das kann unter Anderem das Anlegen von Verbänden, die Gabe von Spritzen, das An-/Ausziehen von Kompressionsstrümpfen und /oder das Verabreichen von Medikamenten sein.

 

Zusätzlich leisten wir Unterstützung bei der Körperpflege, bei der Mobilisation, bei der Hilfe im Haushalt sowie bei der Erledigung der Einkäufe.

 

Bei Urlaub, Krankheit oder zur stundenweisen Entlastung der Angehörigen leisten wir Ersatz-/ Verhinderungspflege und Übernehmen die Aufgaben der pflegenden Angehörigen.


In unserem Schulungsraum bieten wir Kurse für pflegende Angehörige und andere an der Pflege interessierte Menschen an.       Auf Wunsch führen wir aber auch individuelle Schulungen vor Ort beim Kunden durch.

 

 

Rufen Sie uns gerne an und wir vereinbaren einen Termin.
Gerne kommen wir zu Ihnen, freuen uns aber auch, Ihnen unsere Räumlichkeiten zeigen zu können.

 

 

 

                                Ihr Tobias Poremba

Neuigkeiten

Expertentipp Februar 2014:

 

Angebote bei eingeschränkter Alltagskompetenz nutzen

 

Aufgrund von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen können Menschen in ihrer Alltagskompetenz auf Dauer erheblich eingeschränkt sein. Sie sind dann in erheblichem Maße auf Betreuung und – insbesondere zur Verhütung von Gefahren – oft auch auf allgemeine Beaufsichtigung angewiesen. Dies bedeutet für die pflegenden Angehörigen eine erhöhte Belastung.

 

Um diesem Betreuungsbedarf Rechnung zu tragen, erhalten sie von der Pflegeversicherung besondere Unterstützung. Je nach Umfang und Schwere der vorliegenden Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen erhalten sie einen Betreuungsbetrag in Höhe von monatlich 100 Euro oder 200 Euro, also 1.200 Euro bzw. 2.400 Euro im Jahr, für sogenannte zusätzliche Betreuungsleistungen.

 

Die Beträge können zweckgebunden für folgende Leistungen eingesetzt

werden:

Tages- und Nachtpflege

Kurzzeitpflege

spezielle Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung von zugelassenen ambulanten Pflegediensten

nach Landesrecht anerkannte niedrigschwellige Betreuungsangebote wie Demenzcafés, Betreuungsnachmittage für Alzheimer-Selbsthilfegruppen, Einzelbetreuung zu Hause.

 

Durch diese Angebote werden die pflegenden Angehörigen stundenweise entlastet und der Betreute erfährt in dieser Zeit eine besonders intensive, nur auf ihn ausgerichtete Betreuung. Dies können Spaziergänge, Gespräche, das Training von ehemals vertrauten Abläufen und andere Dinge sein.

 

Auch Personen ohne eine Pflegestufe, können diesen Betreuungsbetrag erhalten. Man spricht hier von der sogenannten "Pflegestufe 0".

 

Seit dem 1. Januar 2013 haben diese Personen außerdem einen Anspruch auf ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro im Monat oder ambulante Pflegesachleistungen von bis zu 225 Euro im Monat.  Zusätzlich haben die Betroffenen einen Anspruch auf Verhinderungspflege bis zu 1550 Euro im Jahr.

 

 

 


Individuelle Betreuung für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz

 

Ab Januar / Februar 2014 bieten wir zusätzliche Betreuungsleistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz an. In der Regel sind das Menschen mit einer demenziellen Erkrankung, manchmal aber auch Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychisch erkrankte Menschen

 

Wir kommen dann zum Kunden nach Hause und leisten genau die Hilfe und Unterstützung, die notwendig und sinnvoll ist. Das können Spaziergänge, Gedächtnisübungen, aber auch das Üben von Alltagskompetenzen (z.B.Kaffeekochen, Telefonieren, Wäsche waschen) sein.

 

Die Kosten werden bis zu 200,- € / Monat von der Pflegekasse übernommen.

Expertentipp Januar 2014:

Auf Wunsch kommt der Pflegeberater

 

Häufig übernehmen die Ehefrauen, Töchter oder Schwiegertöchter die Pflege ihrer Angehörigen. Obwohl sie dafür nicht ausgebildet sind oder  darauf vorbereitet wurden, leisten sie diese Aufgaben und entwickeln sich mit der Zeit zu echten Pflegeexperten.

 

Sie sind wahre Multi-Talente, kümmern sich um den eigenen sowie den Haushalt des zu Pflegenden, die Kinder oder Enkel, sind Kummerkasten, regeln behördliche Angelegenheiten, arbeiten evtl. noch nebenbei oder sogar Vollzeit und die eigentliche „Pflege“ machen sie noch dazu. Da sich die Pflegesituation aber ständig  verändert, kommt es hin und wieder zu Situationen, in denen ein professioneller Rat und/oder eine Anleitung hilfreich wäre.


Im Rahmen einer  sogenannten individuellen Schulung vor Ort hört sich eine ausgebildete Pflegefachkraft mit der Weiterbildung zum Pflegeberater die Sorgen und Nöte an, macht Vorschläge und übt auf Wunsch auch direkt am „Pflegebett“. Wichtige Handgriffe können so direkt gezeigt werden. Sollten zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden, werden diese auf Wunsch organisiert und deren Anwendung bei einem weiteren Besuch gezeigt. Die Pflegekasse übernimmt in der Regel  die Kosten, bis zu 3 Termine sind möglich.  Danach zieht sich der Pflegedienst auf Wunsch zurück und die Betreuung übernimmt wieder der pflegende Angehörige. Sollten es weitere Situationen geben, in denen eine Unterstützung benötigt wird, hat man jetzt einen kompetenten Ansprechpartner im Boot.

 

Eine weitere Möglichkeit sind die Kurse für pflegende Angehörige sowie jeden anderen an der Pflege interessierten Menschen. Sie werden von Krankenkassen und Pflegediensten angeboten und haben das Ziel, den Kursteilnehmer Wissen zu vermitteln, damit sie sich in ihrer Aufgabe sicherer fühlen. Es gibt in der Regel einen Basiskurs zum Thema „Pflege“ sowie weitere einzelne Termine zu speziellen Themen. Die Teilnahme ist kostenlos und steht jedem an der Pflege interessierten Menschen offen.

 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:    84 12 170

Expertentipp Dezember 2013:

Verhinderungspflege auch stundenweise nutzen....

Der größte Pflegedienst in Deutschland sind die pflegenden Angehörigen. Pflegende Angehörige leisten einen wesentlichen Beitrag zur Pflegesituation in Deutschland: 69 Prozent der Pflegenden werden im häuslichen Umfeld betreut. Wichtig ist deshalb die Stabilisierung und Stärkung der Situation der pflegenden Angehörigen.

 

 


Eine Möglichkeit bietet die Verhinderungspflege. Macht der Angehörige Urlaub oder ist er durch Krankheit vorübergehend an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten einer Ersatzpflege bis zu 1550,-€ je Kalenderjahr.

 

 

Dieses Geld kann auch für Leistungen verwendet werden, die sonst nicht über die Pflegeversicherung finanziert werden. Das können z.B. Spaziergänge, gemeinsame Einkäufe, Vorlesestunden oder Begleitungen zu Festlichkeiten sein, eben das, was sonst der pflegende Angehörige übernimmt.

 

 

Was die Wenigsten wissen, die Verhinderungspflege kann auch nur stundenweise in Anspruch genommen werden, z.B. jeden Mittwochabend, damit der pflegende Angehörige weiterhin zu seiner „Skatrunde“ kann oder immer Montagnachmittags um 15:00 Uhr, um am „Walkingtreff teilnehmen zu können. Sinn der Sache ist es den pflegenden Angehörigen zu entlasten.

 

 

Erstaunlicherweise nutzen die wenigsten pflegenden Angehörigen diese Möglichkeit. Da der Anspruch aber immer nur für das laufende Jahr gilt und nicht mit ins nächste Jahr übertragen werden kann, sollte darauf geachtet werden, dass die Leistungen bis zum 31.12. in Anspruch genommen werden.

 

 

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne an:     84 12 170